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News Dezember 2014

 

   unser Dezember-Rückblick  

 

Unsere Glückspelze, die ein schönes Zuhause gefunden haben, sind:
                             
             
  Blacky   Hekate   Astarte   Puhelina   Pum Roderico Pulgi Rufi    
                             
                           
  Piku                          
                             
Unsere reservierten und bald genauso glücklichen Samtpfötchen sind:
                             
                           
  Taol                          
                             
Liebe Paten haben gefunden:
                             
                         
  Grumpi   Tigrin                      
                             
Wir mussten traurig Abschied nehmen von:
                             
                         
  Lluna   Siara                      
                             
Es gibt neue Happy-End-Fotos von:
                           
             
  Hekate   Astarte   Perli   Blacky   Pum Pulgi Puhelina    
                           

 

 

   Einen Weihnachtsgruß..    

sendet Grumpi,

 

die 2 Tage vor Heiligabend probeweise auf eine Pflegestelle umgezogen ist.

Wir drücken die Daumen, dass unsere Perserdame sich dort benimmt, denn in der Pension hatte diese kleine, dürre, alte Katzenomi in der Katzengruppe ruckzuck die Hosen an

 

  

   Frohe Weihnachten  

 

       

 

   

   

Maiki, Valentino, Haedus & Kras

     
       
       
       
 

 

 

Das Team von

ANAA-Katzen Deutschland e.V.

 

wünscht Ihnen, Ihren Familien und Ihren Tieren

ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest

 

     

 

Einige Glückspelzchen haben Sie nun kennengelernt.

Wir würden uns sehr freuen, auch von Ihrem ganz besonderen ANAA-Tier eine Geschichte zu bekommen.

Erzählen Sie uns über glückliche Momente, über gemeisterte Schwierigkeiten und über Tipps und Tricks im Alltagsleben,

um vielleicht auch anderen Mut zu machen, einem Tier aus dem Tierschutz ein schönes Zuhause zu schenken.

 

Bitte senden Sie Ihre Geschichte an:

corinna@anaa-katzen.de

Dankeschön! 

     
       
       
       
       
       
                 

 

 

   4. Advent  

       


Polly

     
       
       
       
                 

 

 

   Grüße von  


       


Jara & Tomillo

     
       
       
       
                 

 

 

   3. Advent  

       


Yus

     
       
       
       
                 

 

 

    Ihr letztes Weihnachtsfest  

möchte Grumpi in einem eigenen Zuhause verbringen.


Der 18-jährigen Perserdame bleibt nicht mehr viel Zeit.

Wir wissen, dass Grumpi´s Vermittlungschancen denkbar schlecht sind und dennoch geben wir die Hoffnung nicht auf, liebe Menschen mit einem riesengroßen Herzen zu finden, die bereit sind, Grumpi für ihre letzten Lebensmonate ein geborgenes Zuhause zu schenken.


Bitte lesen Sie    HIER   mehr über Grumpi.

 

 

 

    Wunschzettel  

an den Weihnachtsmann

 


Lieber guter Weihnachtsmann

schau´uns nicht so böse an

wir wollen immer artig sein

drum pack´die Sachen von unserem Wunschzettel

in Deinen Rucksack ein.


Allen "Hilfs"-Weihnachtsmännern herzlichen Dank!


 

   2. Advent  

   

 

Mia

 
   
   
   
             

 

  

 

           Ho Ho Ho....  

 

Zum Nikolaus grüßt

         
    uuuuppps....    
         
         
         
   
         
         
         
         
 
Mia

 

 

 

 

    alle Jahre wieder...    

 

...und trotzdem wieder ganz plötzlich und unvermittelt holt sie mich ein, die Weihnachtszeit. Zuerst ganz sacht weist sie mit Plakaten für Weihnachtsmärkte darauf hin, dass ich mich beeilen muss, mir Gedanken machen soll…

„Was schreibst Du eigentlich in den Weihnachtsbrief?“ fragte mich eine Kollegin vor einigen Tagen, schon sehr direkt darauf hinweisend, dass es jetzt Zeit wird. Und ein Blick in den Kalender sagt ganz unverblümt „in 4 Tagen ist der 1. Advent“, das ist der Termin, an dem ich mit meinem Brief beginne, aber der Entwurf dauert ja auch immer etwas.

Ja, was schreibe ich nun dieses Jahr in meinen – unseren – Weihnachtsbrief?

Vieles wird sich wiederholen zu den Sachen, die jedes Jahr geschrieben wurden. Die Namen der Tiere, deren Schicksale hier erwähnt werden, sind neu.

Beginnen möchte ich mit einer Geschichte zur Weihnachtszeit…

Es begab sich aber zur Weihnachtszeit in 2013, als einer Frau, die schon länger sehr krank war, wieder einmal ein Krankenhausaufenthalt bevorstand. Wie etliche Male vorher buchte sie für ihre 6 Katzen ein Zimmer in der Pension, damit diese dort vorübergehend dann gut versorgt würden. Und in dieser Herberge war auch Platz für die Samtpfötchen, so dass sie kurz vor der Adventszeit 2013 dort wieder einmal Einzug hielten. Womit niemand gerechnet hatte, es wurde ein Abschied für immer, zwischen den Weihnachtsfeiertagen verstarb Frauchen und zurück blieben 6 Katzen, von denen zumindest 2 sehr schüchtern waren. Sie verblieben in der Pension, es gab einen Erben, der von den Fellnäschen jedoch nichts wissen wollte. So trat die Pension an uns heran, nachdem zwei Katzen bei einer Mitarbeiterin einziehen durften und eine an ein Tierheim, welches sie vermittelt hatte, zurückgegeben wurde. Zurück blieben 3 Katzen. 2 von ihnen waren bereits im Babyalter nach der Zwangsräumung ihrer Nachbarn zurückgelassen und von der Dame aufgenommen worden. Whitey und Blacky waren wenig vertrauensvoll und Katzendame Bibi eben auch nur ein erwachsenes schwarz-weißes Mädchen. Sie gingen an uns über und obwohl wir sie sofort in die Vermittlung aufnahmen, sie tierärztlich durchchecken und impfen ließen, warteten sie bis jetzt, bis zum Anbruch der Weihnachtszeit 2014. Whitey ist in dieser langen Zeit von einem guten Jahr kein bisschen zutraulich geworden; wir sind so froh, dass er zu einer Tierschutzkollegin mit großem Gehege umziehen durfte und obwohl sie ihn in den Wochen erst einmal zu Gesicht bekommen hat, hat sie seine Pflegestelle in einen Endplatz umgewandelt. Blacky, der zutraulich geworden ist, hat einen schweren Herzfehler. Eigentlich sollte er vergangenes Wochenende in sein neues Zuhause umziehen, aber der Tierarztbesuch am Freitag zuvor verlief nicht wie erhofft, er muss noch etwas bleiben, um medikamentös eingestellt zu werden – sein größtes Glück ist, dass seine neue Menschen auf ihn warten.

  

Whitey                             Blacky

Bibi wartet und wartet. Niemand hat sich bisher für sie interessiert, niemand hat nach ihr gefragt. Wir wünschen uns so sehr, dass auch diese unscheinbare und liebenswerte Katzendame ihre Chance bekommt… vielleicht liest jemand diesen Brief, der gerade Platz in Heim und Herz hat? Vielleicht darf sie dieses Jahr Weihnachten in einer eigenen Familie verbringen?

Bibi

Letzten Sonntag haben wir Grumpi aufgenommen, besser gesagt, als Problemfall in der Pension aufnehmen lassen. An dieser Stelle möchten wir dort ein dickes „Dankeschön“ anbringen, man versucht wirklich immer alles, um uns zu unterstützen und die Chefin hat viele Arbeiten an unserem Kaninchenhaus geplant und ausgeführt und opfert so manchen knapp bemessenen freien Tag unseren Tieren.

Grumpi ist eine 18jährige Perserdame, deren Menschen verzweifelt waren. Hatte sie früher bei einer alten Frau in nur einem Zimmer gelebt, zog sie mit 7 Jahren zu der Vermieterin der Abgeberin um. Dort hatte sie Freigang, aber auch Hunde und Katzen zur Gesellschaft. Mit zunehmendem Alter war Freigang auf Grund von Demenz nicht mehr möglich, Grumpi verschlief den Tag in der vollen Sonne und hatte abends einen Hitzschlag; sie lief auf eine angrenzende Wiese und schrie so lange, bis man sie dort abholte, allein fand sie nicht mehr zurück. So musste sie zu ihrer eigenen Sicherheit drinnen bleiben.

Grumpi

Und in all’ der Zeit hat sie ihrem Frauchen die Wohnung verunreinigt, für das große Geschäft fand sie das Klo, aber den Urin verteilte sie überall. Dazu kam, dass einer der Hunde sie oft in eine Ecke stellte und so zog Grumpi dann versuchsweise im April bei der Mieterin ein. Eine Weile ging alles gut, dann begann sie auch dort unsauber zu werden. Jetzt war Grumpis Umfeld auf 2 qm Fliesenboden geschrumpft, nachdem schon etliches an Möbeln und Teppichen entsorgt wurde, man war verzweifelt.

Die Prognose ist nicht gut, 18 Jahre, unsauber, wenn sie im Sitzen den Kopf dreht, fällt sie um, sie kann nicht mehr springen und ist dement. Untersuchungen waren schon gemacht worden, es gab ebenfalls Auffälligkeiten am Darm, was von einer chronischen Darminfektion oder aber auch von Darmkrebs zeugen kann. Seit Sonntag lebt Grumpi in der Pension, ihren ersten Tag dort hat sie verschlafen. Bislang ist nur einmal etwas nicht im Klo gelandet, sie ist gesellig, aber nicht unbedingt verschmust, frisst und macht soweit einen guten Eindruck.

Auch Grumpi ist eine deutsche Katze, die hier in Not war. Auch für sie hoffen wir auf ein Weihnachtswunder, ein Zuhause mit geduldigen Menschen, die ihre Pfützen wegputzen, ohne weitere Tiere, in dem Wissen, dass ihre Zeit bemessen ist.

Zu unseren deutschen Katzen zählen auch alle die, die aus einer Vermittlung zurückkommen. Aus unterschiedlichen Gründen müssen sie ihr Heim verlassen, oftmals völlig unverschuldet. Dieses Jahr hatten wir sogar Fälle, in denen Katzen in einem Jahr zweimal das Zuhause verlassen mussten und so unglaublich es klingt, hatten wir in den letzten Monaten die Situation, dass wir mehr Rückläuferkatzen wieder aufnehmen mussten als wir überhaupt Katzen in der Zeit vermitteln konnten. Und so werden dieses Jahr einige Fellchen ihre Weihnachtszeit in der Tierpension verbringen, die nach Jahren ihr Zuhause verloren haben, wir haben kaum Hoffnung, dass sie vor den Weihnachtstagen noch ein neues Zuhause finden werden.

Dann sind da auch noch unsere Kaninchen, in 2014 sind einige dazugekommen, einige wenige konnten vermittelt werden, aber auch da haben immer die Pech, die es sowieso nichtleicht hätten. Rocky und Pinky wurden mit 5 Jahren abgegeben, da die Kinder dem Kindesalter entwachsen waren.

Pinky

Rocky ist zwischenzeitlich sehr krank geworden, erst hatte sie eine Erkrankung, bei der nicht mal klar war, ob sie überlebt, dann hatte sie nicht mal 14 Tage später einen riesengroßen Abszess, der operiert werden musste und tief bis ins Ohr hineinging. Allein die Behandlungen für Rocky haben 300 Euro gekostet. Schlappi, ein schon sehr alter Hasi, ist chronisch krank und benötigt auch konstante Behandlungen.

  

Rocky                            Schlappi 

Leider sind durch Krankheit und Unverträglichkeiten wieder Arbeiten am Kaninchenhaus notwendig geworden und aus dem schönen großen Auslauf und Innenraum mussten mehrere kleinere gemacht werden. Eine Situation, die weder mir noch den Tieren gefällt, aber Kaninchenübergriffe untereinander sind wirklich nicht harmlos.

Wir haben kein Tierheim und nur noch eine handvoll Pflegestellen; die meisten der Katzen müssen in der Pension aufgenommen werden. Es fallen häufig zusätzlich zur Unterbringung weitere Kosten an für die tierärztlichen Test und die Impfungen, natürlich auch für Behandlungskosten an. Wir haben in diesem Jahr bereits die Summe von ca. 5.000 Euro ausgegeben für Tierärzte und Medikamente. Diese Summe ist für uns ein sehr großer Posten, da die Mitgliederzahl nahezu konstant geblieben ist. Aber wir sind froh, dass wir allen Tieren, die diese Hilfe benötigten, helfen konnten – das ging nur mit Ihrer Hilfe!

In Bulgarien ist die Situation nach wie vor sehr schlimm, leider werden kaum Katzen von dort vermittelt. Uns sind die Hände gebunden und Eli und Denitsa sind persönlich nicht in der Lage, mehr aufzunehmen. Eli hat gerade Zwillinge entbunden und hat nur eine Wohnung von 40 qm, die nun mit Kindern und Tieren mehr als voll ist. Denitsa ist total verzweifelt, sie hat 2 Katzen zuhause, die ihre Altkatzen dermaßen drangsalieren, dass diese sich nur noch verstecken und sich den ganzen Tag nicht auf das Klo trauen. Bei Separierung brüllen die Katzen das Haus zusammen und in einer ebenso kleinen Wohnung wie Elis ist das auch kaum machbar. Auf die Straße zurücksetzen geht dort auch nicht, viele Tiere werden erschossen oder vergiftet. Die 2 Katzen lassen sich nicht anfassen, sind scheu, schlafen aber mit im Bett. Für diese 2 wären wir sehr dankbar für einen Platz auf einem Bauern- oder Reiterhof, wo sie versorgt werden aber niemand Ansprüche an sie stellt. Mögen Sie sich vielleicht auch einmal in Ihrem Bekanntenkreis umhören, ob jemand so einen Platz bieten kann? Natürlich wäre auch eine andere Unterbringung möglich, aber die Katzen sind sehr zurückhaltend Menschen gegenüber, da ist wirklich Geduld gefragt.

In Spanien ist die Situation wie immer, zu viele Katzen, zu wenige Vermittlungen, viele Notfelle. Ich möchte es Ihnen ersparen, schlimme Bilder zu zeigen, trotzdem möchte ich doch einige erwähnen, bei denen es ein glückliches Ende gab…

Capitana Garfio und Lerena, beide hatten schlimme Verletzungen, die Beinamputationen unumgänglich machten und beide haben das große Glück, schon eigene Familien gefunden zu haben:

Capitana bei Aufnahme...

... und nach erfolgter Operation


Lerenas Bein bei Aufnahme...

und nach der Amputation,

noch mit Schwanz, dieser musste auch noch amputiert werden.

 

Guillermo Tell

Guillermo Tell, eingedeutscht Wilhelm Tell. Unser Tell allerdings stand nicht am Bogen, sondern war die Zielscheibe dieses Jahr zu Halloween, das einzig Positive ist, dass keine Organe verletzt wurden. Guillermo geht es zwischenzeitlich gut, er ist ängstlich aber ganz lieb und wartet auf seine Menschen.

Dann ganz aktuell aufgenommen, Taol, ca. 14 Jahre alt, total abgemagert, die Zähne und das Zahnfleisch in schlimmstem Zustand. Taol ist gechipt, er hat Besitzer, aber die interessieren sich nicht für ihn, nun wird er bei ANAA versorgt.

Taol bei Aufnahme...

... und jetzt in der Quarantäne

 

Viele Katzen mit Beinbrüchen gab es in letzter Zeit, zu diesen gehören Elektra und Yulia, die beide Glück im Unglück hatten und nun auf ein Zuhause hoffen.

Elektra

Yulia

Sie sehen, die Zahl der Notfellchen reißt nicht ab, weder in Deutschland noch in Bulgarien oder in Spanien.

Wir bemühen uns sehr, vielen Tieren zu helfen, sowohl mit Hilfe vor Ort als auch mit Vermittlungen oder Pflegestellen – aber wir können das nur mit Ihnen gemeinsam! Und so bitten wir auch dieses Jahr um Ihre Hilfe, finanziell, um Futter, Operationen und Unterbringung, zu bewältigen in Form einer einmaligen Spende. Durch Übernahme einer Patenschaft oder Beitritt als Fördermitglied helfen Sie uns regelmäßig und dabei zählt jeder Beitrag, gern kann auch Ihr Tier eine Mini-Patenschaft übernehmen, schauen Sie doch auf unserer Seite www.anaa-katzen.de unter dem Menüpunkt „So können Sie uns helfen“. Unsere finanzielle Situation ist im Moment auf Grund von vielen Tierarztkosten sehr angespannt und laufende Kosten müssen natürlich weiter getragen werden.

Gern nehmen wir auch Sachspenden entgegen. Unsere spanischen Kolleginnen baten um Katzentoiletten mit Hauben und um Katzenspielzeug, wenn Sie da helfen möchten, bestellen Sie vielleicht bitte direkt über den Zooplus-Button unserer Homepage? Die Spenden senden Sie bitte an unsere Vereinsadresse. Viele weitere Dinge finden Sie ebenfalls unter dem Menüpunkt „So können Sie uns helfen“. Wenn Sie Ihre Lieben beschenken möchten und dabei auch über Amazon einkaufen, bitten wir Sie wiederum, über unsere Homepage zu Amazon zu gehen, jede Bestellung bringt uns eine kleine Spende.

Dringend suchen wir Pflegestellen, leider hatten wir auch dieses Jahr in unseren Reihen wieder „Versager“, die sich nicht mehr trennen konnten, nachdem ein Fellchen einige Zeit dort gelebt hat. Wir freuen uns selbstverständlich sehr für das jeweilige Tier, aber leider ist dann der Pflegeplatz für andere Tiere, die dringend warten, verloren. Da wir zwischenzeitlich auch immer öfter Katzen dabei haben, die Freigang benötigen, wäre auch eine Pflegestelle mit Freigangsmöglichkeit willkommen. Ebenso möchten wir gern unseren Vermittlungskreis auf FeLV und/oder FIV – infizierte Katzen ausweiten. Diese Tiere können durchaus noch ein langes Leben haben, sollten allerdings nur mit anderen positiven Katzen zusammen gehalten werden, selbstverständlich ohne Freigang.

Auch unsere Katzen in der Tierpension würden diese gern gegen ein normales Umfeld tauschen, bitte haben Sie daher Verständnis, dass wir auch diese bei Pflegestellenangeboten berücksichtigen möchten, letztlich zählt jedoch stets die Dringlichkeit für die Fellchen.

Ganz wichtig ist jedoch, dass Sie bedenken, dass wir keinen Einfluss darauf haben, wie lange es dauert, bis ein Tier vermittelt wird und das durchaus auch Monate oder länger dauern kann. Bitte melden Sie sich nur, wenn Sie dazu bereit sind, denn jede Katze, die anderweitig untergebracht werden muss, stellt für uns ein großes Problem dar und selbstverständlich muss auch die Tierpension bezahlt werden. Oftmals ist es zu den Ferienzeiten auch schwierig, dort einen Platz zu finden. Sollten Sie sich als Pflegestelle anbieten wollen, schreiben Sie uns bitte an pflegestellen@anaa-katzen.de

Und unser größter, wichtigster, vorrangigster Wunsch wie immer zu Weihnachten: ein Heim für unsere Tiere, ein Plätzchen für diejenigen, die auf der Straße ausharren müssen, weil das Tierheim überfüllt ist oder auch für diejenigen, die in Bulgarien nur die Straße als Lebensraum haben. In Spanien und Bulgarien selber gibt es kaum Menschen, die eine Katze oder ein Kaninchenadoptieren möchten, so liegt unsere ganze Hoffnung bei Ihnen. Prüfen Sie sich, schauen Sie sich um… hat Ihre Familie vielleicht noch ein Sofaplätzchen für eine Samtpfote frei – gibt es einen Garten, wo eines oder ein Pärchen unserer Hoppler artgerecht leben könnten? Jedes Tier, welches ein Zuhause findet, macht Platz für ein Tier auf der Straße, Sie retten damit zwei Tierleben. Unsere Tiere danken es Ihnen mit lebenslanger Treue, wir bekommen so nette Zuschriften, wie toll sich die Tiere eingelebt haben, sie sind einfach nur dankbar.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Lieben und Ihren Tieren, dass sich viele Ihrer Wünsche zur Weihnachtszeit erfüllen mögen. Wir wünschen Ihnen, dass Sie eine ruhige, harmonische, besinnliche Adventszeit haben und dass das Weihnachtsfest Ihnen vor allem Gesundheit und Zufriedenheit beschert. Wir wünschen uns, dass Sie uns und unsere Tiere nicht vergessen in der oft mit dieser Zeit verbundenen Hektik, wir wünschen uns, dass unsere Kolleginnen und Kollegen auch einmal eine kurze Atempause zum Luftholen finden; am meisten wünschen wir uns jedoch, dass das Leid der Tiere mit unserer und Ihrer Hilfe ein wenig gemildert werden kann.

 

 

Leise schleich ich geduckt durch die Straßen,

mit Schmerzen im Bein, bloß die Schatten nicht verlassen,

damit mich niemand sieht,

damit es nicht wieder Tritte gibt.

 

 Die Mülltonnen im Hinterhof sind mein Revier,

doch oft fliegt ein Stein – „verschwinde hier“.

Was für ein Leben, es fing schon schwer an,

verschwommen die Erinnerung, wie alles begann.

 

Geboren, eines von vielen,

nix mit Kindheit und spielen.

Gerade mal soweit, dass ich allein essen kann,

verschwand meine Mama, ich hoffte, sie kommt zurück, irgendwann…

 

Aber ich blieb allein, der Hunger wurde groß,

und so zog ich dann alleine los.

Im Laufe der Zeit traf ich viele, zu viele, wie mich,

verhungert, krank, geschwächt, die meisten schafften es nicht.

 

Warum also soll ich auf irgendwas hoffen,

niemand ist von unserem elenden Dasein betroffen.

Es ist eisig, es ist Winter, mir ist so kalt,

mein Magen ist leer, bestimmt werde ich nicht alt.

 

So oft sah ich Samtpfoten-Freunde, verstorben,

von Autos überrollt, verletzt, krank, verhungert – mein Schicksal von morgen.

Darum leg ich mich einfach in eine Ecke und roll’ mich ein,

für die vielen vorbeihastenden Menschen scheine ich unsichtbar zu sein.

 

Ich bin so erschöpft, während ich weihnachtliche Musik aus den Geschäften rundherum hör’

und bin nur froh, dass ich anscheinend niemanden stör’.

Bald wird mein Elend vorbei sein, niemand wird mich vermissen,

so gern hätt’ ich es gekannt, das Zuhause bei Menschen mit Futter und weichen Kissen.

 

Und während ich döse,

hoffe, dass Gott mich bald erlöse,

fällt ein Schatten auf mich

und eine freundliche Stimme spricht.

 

Behutsam werde ich hochgehoben

und in eine Box mit warmen Decken geschoben.

Leise redet man auf mich ein, durchzuhalten,

es ist noch Zeit, die Zukunft neu zu gestalten..

 

Ich werde betastet, untersucht und gestreichelt,

während eine beruhigende Stimme mir schmeichelt.

Es gibt einen Pieks, ein Schlauch hängt an mir,

bestimmt nix Gutes, ein böses Elixier?

 

Das sind meine Gedanken,

ich fang’ an zu wanken,

und während ich nun schlafe ein,

denk’ ich, das muss die Regenbogenbrücke sein.

 

Aber ich lebe und beim Aufwachen ist mir warm,

ein Mensch hält mich ganz fest im Arm.

Als man mich in eine Metallbox setzt mit Futter, Kissen und Klo,

wird mir ganz leicht, auf einmal bin ich ganz froh.

 

Ich schaue mich um und glaube zu träumen,

da sind viele wie ich in diesen Räumen.

Bekannte Gesichter schauen mich an aus andern Boxen,

wie ich bereit, dem vorbestimmten Schicksal zu trotzen.

 

So schlafe ich ein, warm, satt und zufrieden,

mache mit der Welt dieses Jahr Weihnachten meinen Frieden.

„Du wirst nie mehr hungern oder frieren“ hat man mir hier versprochen

und so sind Skepsis und Misstrauen bald gebrochen.

 

Ich wünsche allen Tieren zum Weihnachtsfest

viel Glück und ein warmes Nest.

Ich bin geduldig, ich werde warten

und dann mit meinem Menschen in ein besseres Leben starten.

 

Obwohl ich mager bin und struppig, von schwarzer Farbe,

sagen die Menschen hier „macht nix, wir haben eine besondere Gabe“.

Sie beten, sie kämpfen und sie rasten nie

und oft wissen sie auch nicht, wie,

 

aber sie haben den festen Glauben an Dich,

dass Du der passende Mensch bist für mich!

 

 (K. Ridder)

 

 

 

Mit diesem Gedicht möchten wir schließen, denn es gibt dem nicht mehr viel hinzuzufügen. Bleiben Sie gesund, haben Sie eine schöne Vorweihnachtszeit, verleben Sie ein besinnliches Fest mit denen, die Ihnen wichtig sind.

 

Im Namen des gesamten ANAA-Teams und unserer Kolleginnen und Kollegen

aus Spanien und Bulgarien

Ihre

Kerstin Ridder

 

Bankverbindung: Volksbank Minden eG, BLZ 490 603 92, Konto 901 497 800

IBAN: DE34 4906 0392 0901 4978 00   BIC: GENODEM1MND

 

 


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