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News Juni 2015

 

   unser Juni-Rückblick  

 

Unsere Glückspelze, die ein schönes Zuhause gefunden haben, sind:
                                 
                   
  Mitsuone   Elektra                          
                                 
Liebe Paten haben gefunden:
                                 
                               
  Thore                              
                                 
Wir mussten traurig Abschied nehmen von:
                                 
                             
  Nini   Hummel                          
                                 
Es gibt neue Happy-End-Fotos von:
                               
                             
  Carambuco                            
                       

 

 

 

   Newsletter Juni 2015  


Liebe ANAA-Freunde,

es ist wieder an der Zeit, dass ich Ihnen gern Infos geben möchte und wieder um Ihre Hilfe bitten muss, da es einfach viel zu viele Notfellchen gibt.


Anfangen möchte ich gern mit der neuen Aktion der ING DiBa „Du und Dein Verein“. Mit wenig Aufwand und ohne Kosten können Sie uns so schnell helfen – sofern wir genügend Stimmen sammeln können. Sicherlich erinnern Sie sich, dass wir bereits einmal unter den glücklichen Gewinnern von 1.000 Euro gewesen sind, letztes Mal hat es dann nicht geklappt, wir vermuten, es liegt einfach daran, dass wir in die nächsthöhere Mitgliedsanzahl-Gruppe gerutscht sind. So ist es leider auch dieses Mal, aber natürlich wollen wir nichts unversucht lassen und hoffen erst einmal, mit Ihrer Hilfe gewinnen zu können. Infos zu der Aktion finden Sie auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de, abgestimmt werden darf bis zum 30.06.2015, 12.00 Uhr. Bitten Sie auch Bekannte, Verwandte, Freunde, Arbeitskollegen … Jede Stimme zählt und jeder darf 3x abstimmen!


zur Vereinsaktion 2015



 

Auf unserer Homepage finden Sie auch nach wie vor unsere Kastrationspuzzle, die wir nun auch auf Bulgarien ausgeweitet haben. Dort sind das Verständnis der Bevölkerung und die Möglichkeiten der Tierschützer noch sehr viel begrenzter als in Spanien. Wir würden uns sehr wünschen, mit diesem Projekt ebenso gute Erfolge zu haben wie für Spanien, dorthin konnten wir bereits einiges mehr als 1.000 Euro überweisen! Allen bisherigen Unterstützern dieser Aktion sagen wir ein ganz dickes „Dankeschön“.

Bitte puzzeln Sie mit, ein Anteil mit 15,00 Euro hilft bereits enorm. Kastrationen sind das A und O im Tierschutz, nur so ist es langfristig möglich, Tierelend zu vermeiden.


zum Kastrationspuzzle

 

Dann möchten wir Ihnen – wie immer – auch gern wieder besondere Tiere vorstellen, besondere Sorgenfellchen, für die wir uns Hilfe erhoffen, sowohl finanziell als auch in Form von Adoption. Wir wissen, dass diese Bilder oft schrecklich sind, aber bitte schauen Sie, was mit Ihrer Hilfe aus diesen Tieren werden kann:


Zuerst möchte ich auf Guillermo Tell, der letztes Jahr zu Halloween von einem Pfeil durchbohrt wurde, verweisen, der zuerst etliche Anfragen hatte. Nachdem wir dann 2 Interessenten abgesagt haben, wollte die 3. Partei ihn nicht mehr und so sitzt er weiter in Spanien und hofft als schwarzes Fellchen auf ein Zuhause.

 

Guillermo Tell

 

Ebenfalls schon sehr lange hofft unser Notfellchen Maleni auf einen Endplatz, für sie käme auch eine Pflegestelle in Frage. Maleni ist, obwohl erst 3 Jahre alt, chronisch nierenkrank. Sie wartet schon sehr lange, aber leider hat sich noch niemand für sie interessiert – vielleicht gibt es jemanden, der ein passendes Gegenstück zu Maleni hat und bereit ist, die Kleine bei sich aufzunehmen?

Maleni

 

In diesem Zusammenhang möchte ich gern auch auf die absolut schlechten Vermittlungs-zahlen hinweisen… In den letzten 2 Monaten wurde kein einziges Tier aus Spanien vermittelt, eine Katze aus Bulgarien hat es geschafft und 3 Katzen aus der Pension haben Anfragen. In Spanien ist es bereits wieder so, dass Katzenbabys auf der Straße verbleiben müssen, da alle Stellen voll sind – es wird kaum ein Tier vermittelt und die Warteliste ist wieder unendlich lang.

 

Bereits im Februar haben wir in Deutschland Perserkatze Gilda aus Spanien übernommen, da diese sich im Tierheim aufgab. Gilda hatte bei Auffinden keine 2 kg an Gewicht mehr, ihr Fell war verfilzt, ihre Blutwerte waren schlecht, die Leber stark vergrößert und beide Ohren waren so verkrüppelt, dass sie die Gehörgänge komplett verschlossen hatten, daraus resultierend hatte sie ständige Ohrinfektionen. In Deutschland wurde Gilda dann weiter aufgepäppelt und anschließend wurden die Ohren amputiert, so dass sie jetzt beschwerdefrei ist.

Gilda

 

Ende April wurde in Spanien Mitzifu aufgenommen. Er hatte vermutlich einen Autounfall, die Hüfte war gebrochen und über der Hüfte war ein großes Loch, evtl. ist der Knochen da durchgestoßen. Als er aufgefunden wurde, war er sehr schwach und dünn.

 

Mitzifu

 

Auch Rintintin wurde in erbärmlichem Zustand aufgefunden. Er wurde notfallmäßig sofort operiert und der Rest dessen, was mal ein rechtes Vorderbein war, amputiert. Menschen gegenüber ist er sehr scheu, aber andere Katzen sind o.k. für ihn. Er würde dringend ein ruhiges Plätzchen bei Menschen ohne Ansprüche an ihn benötigen.

 

Rintintin

 

Kürzlich aufgenommen in Spanien wurde dann auch Bertto, er wurde von einem auf den nächsten Tag in Madrid an einem Krankenhaus ausgesetzt. Einige mitleidige Menschen haben ihn gefüttert, aber da er seine Hinterbeine nicht benutzen konnte, wurde er bei ANAA aufgenommen. Sehen Sie sich seine Videos an, bei Aufnahme und nach 2 Tagen. Zur Zeit laufen aktuelle Tests, die Ärzte in Madrid vermuten Toxoplasmose. Wir hoffen, dass Bertto geholfen werden kann und sein Zustand sich noch deutlich bessert.

Bertto

Hier sind 2 Videos von Bertto:


bei Aufnahme:                    und einige Tage danach:      

                                      

Ebenfalls vor einigen Tagen wurde auch Rica in Madrid aufgenommen. Eine Kollegin, die an einer Autowerkstatt wilde Katzen kastriert, fand sie einäugig vor. Da sie zutraulich und verschmust war, fand sie bei ANAA Aufnahme.

Rica

 

Diese 7 stehen nur stellvertretend für die vielen Tiere, die dort Tag für Tag aufgenommen und behandelt werden und sind einige der Fälle, die besonders kostenintensiv sind.

 

Auch in Bulgarien gibt es viele Notfälle; wir möchten hier gern eine alte Katze vorstellen, die vor 16 Jahren geboren wurde und immer draußen lebte. Sie ist in einem ganz schlechten Zustand, leider ist sie zur Zeit anscheinend auch nicht flugfähig, ansonsten würden wir sie sehr gern nach Deutschland holen. Um sie in Bulgarien sicher unterzubringen, müsste dort erst eine Pflegestelle frei werden, aber ohne Vermittlungen sind die Aussichten schlecht und so hoffen wir, dass das alte Schätzchen noch ein bisschen durchhält L. Die Kolleginnen vor Ort hoffen, dass sie noch einen guten Sommer draußen verbringen kann, sie hat ein Dach und einen Sonnenschutz und wird täglich gefüttert, einen weiteren Herbst/Winter wird sie draußen jedoch wohl nicht überleben. Sie konnte dem Tierarzt noch nicht vorgestellt werden, da das Geld fehlt …

alte Katzendame

 

Auch hier in Deutschland gibt es Notfälle. So ist vor einer Woche der kleine Thore zu uns gekommen. Er war zuerst in einem anderen Tierheim, dort fehlte es jedoch an der Zeit, sich ausreichend um ihn zu kümmern. Über Thores Zustand muss man nicht viel sagen, da sprechen die Bilder von der Aufnahme und der gleich am Dienstag nach Pfingsten erfolgten Operation für sich:

 

Thore

Thore ist so klein, dass er noch mit Spritze gefüttert werden muss, zumal er mit dem Kragen stets sein Näpfchen umschmeißt. Hunger hat er eigentlich immer. Für Thore haben wir bisher gute 150 Euro Tierarztkosten aufgewandt.


Dann wurden wir angerufen, es ging um 2 ältere Katzen, die aufgrund einer Wohnungs-kündigung und der Tatsache, dass sie sehr scheu sind, schon einen Einschläferungstermin hatten. Eine Bekannte der Dame ließ jedoch nichts unversucht, um Rettung für die Tiere zu finden – nachdem sie bereits einen ganzen Vormittag Verein um Verein angerufen und nur Absagen erhalten hatte. Bonnie und Hummel sind nun letzten Freitag bei uns angekommen und wurden sofort tierärztlich untersucht. Da die Zwei Menschen gegenüber nicht besonders zugetan sind, mussten sie sediert werden. Eine hat großes Übergewicht, die andere ist eher zu dünn. Die Kosten der Untersuchung beim Tierarzt belaufen sich auf 300 Euro.

 

Bonny                                               Hummel


Auch eines unserer Dauerpflegetiere ist sehr krank und hat nun bereits die 2. Operation hinter sich: unser Kaninchen Simba. Simba fiel vor einigen Wochen auf, da er sein linkes Vorderbein überhaupt nicht benutzte. Die Untersuchung beim Tierarzt zeigte sehr viele Knoten um das Ellenbogengelenk; ein Punktat brachte die Gewissheit, dass es sich um Abszesse handelte. Simba wurde gleich beim Tierarzt aufgenommen und operiert. Die Operation stellte sich schwieriger dar als gedacht, da der Eiter sich nicht nur in Knoten gesammelt hatte, sondern leider auch zwischen den Muskeln und Sehnen verteilt war. Die Heilung verlief dann eigentlich recht gut, allerdings ging eine Naht beim Fädenziehen komplett wieder auf und musste geklammert werden. Bei der Kontrolle dieser Naht hatte sich dann bereits ein neuer Knoten gebildet. Simba musste wieder bleiben und wurde erneut operiert, am 30.05. habe ich ihn wieder abgeholt. Die Aussichten sind schlecht und leider ist bereits am 01.06. wieder ein neuer Abszess festgestellt worden. Eigentlich gab es bereits vorher schon nur noch eine Alternative, ihm zu helfen: die Amputation des linken Vorderbeines, jedoch ist dieser Knoten auch nicht mit der Amputation zu entfernen ... Zur Zeit hoffen wir auf eine Verkapselung und dass er keine weiteren Stellen bekommt. Auch für Simba sind bereits Tierarztkosten von fast 250 Euro angefallen.

Simba

 

Dann haben wir noch unseren Nicki (vormals Pekeno), der nach 6 Vermittlungsjahren zu uns zurückgekommen ist. Nicki ist so ein liebes Tier und wir wünschen uns dringend ein neues Zuhause für ihn, da er auf der Pflegestelle die meiste Zeit separiert wird, da die übrigen Katzen in ihm leider teilweise ein Mobbingopfer sehen, er hätte wirklich dringend ein schönes Zuhause verdient. Da Nicki in den vergangenen Jahren nicht geimpft wurde und mit einer anderen Katze zusammen gelebt hat, mussten wir hier auch in Vorlage treten für Impfungen und Tests, zudem ist er nun leider auch noch erkrankt, vermutlich eine Racheninfektion. Nach Behandlung, bei dem auch ein Röntgenbild gemacht wurde, um die Lunge zu überprüfen, ist er wieder auf dem Wege der Besserung, trotzdem schlug auch diese Behandlung mit guten 100 Euro zu Buche. Da er kein besonders gepflegtes Fell hat, würden wir gern auch noch eine Blutuntersuchung machen lassen, auf die wir aus Kostengründen im Moment jedoch verzichten müssen, auch muss die Behandlung erst abgeschlossen sein.

Pekeno

Bei unserer Villalba wurde im Rahmen einer Maulhöhlen-Operation der FeLV/FIV-Test wiederholt, dieser fiel leider FIV-positiv aus. Villalba hat sich von der OP erholt, es geht ihr auch schon besser, jedoch muss sie nun separiert auf einer Pflegestelle im Bad leben, da alle anderen Möglichkeiten belegt sind. Für Villalba, die im Moment von Menschen erstmal „bedient“ ist, suchen wir dringend ein neues Zuhause – auch als Einzelkatze, da ein Bad keine Dauerlösung ist. Für Villalba sind in den letzten 2 Wochen Tierarztkosten in Höhe von fast 200 Euro angefallen.

Villalba

 

Insgesamt sind seit dem 01.05.2015 allein für Tierarztkosten ca. 2300 Euro angefallen für unsere deutschen Katzen und die spanischen Pflegekatzen hier, die wir zur Zeit voll übernehmen (z.B. unter anderem für Gildas Ohren-Operation oder für Villalba), da keine Vermittlungen erfolgen. Dazu kommen die Kosten für die Tierpension, die Futterkosten usw., für die Kaninchen allein fallen wöchentlich ca. 25,00 Euro nur für frisches Gemüse an. Diese gesamten Kosten haben unsere Rücklagen nun aufgefressen, darum bitten wir Sie herzlich um Spenden auch für unsere Tiere in Deutschland. Am meisten hilft es uns natürlich, wenn wir möglichst viele unserer Tiere vermitteln könnten.

 

Wir möchten Sie gern bitten, darüber nachzudenken, ob Sie eventuell auch als Pflegestelle helfen könnten, damit wir vielleicht den spanischen oder bulgarischen Kolleginnen das eine oder andere Tier abnehmen könnten. Falls Sie sich dazu entschließen möchten, wenden Sie sich bitte an Frau Lindner, pflegestellen@anaa-katzen.de.

Ein Pflegestellenangebot haben wir aus dem Großraum Köln erhalten, jedoch ist hierbei das Problem, dass die Dame nicht selber fahren kann, um Tiere abzuholen, z.B. vom Flughafen Düsseldorf oder Köln oder einem Landtransport-Stop. Wenn uns da jemand mit Fahrleistungen helfen könnte, wäre das eine große Chance für unsere Tiere, den Sprung nach Deutschland zu schaffen. Angebote bitte an Kerstin@anaa-katzen.de

 

Eine Kollegin aus dem Aachener Raum bat uns nun letzten Freitag noch um Hilfe für 11 Katzen, alle unkastriert und sehr vermehrungsfreudig - 3 Jungtiere sind bereits vorhanden, ein Wurf wurde tot aufgefunden, ein Wurf ist spurlos verschwunden, 2 der Katzen sind tragend. Das örtliche Ordnungsamt und Tierheim weisen sich gegenseitig die Verantwortung zu und alle in der Gegend antelefonierten Vereine sahen sich nicht in der Lage, in irgendeiner Form zu helfen. So sehen wir uns auch dort genötigt zu helfen, um Tierelend zu vermeiden.


Als Randbemerkung möchten wir noch anfügen, dass Auslandstierschützer häufig angegriffen werden, das Tierelend in Deutschland noch zu verschlimmern, aber die hiesigen Vereine sind offensichtlich auch nicht immer bereit, sich um alle Notfelle in Deutschland zu kümmern. Wir haben durchaus Verständnis, dass der eine oder andere Verein ablehnen muss, aber wir nehmen uns einschließlich dieser Katzen zur Zeit allein 16 Katzen aus Deutschland an, für die hier niemand einstehen will. Auch hier bitten wir Sie dringend um Spenden, damit wir dafür sorgen können, dass alle Tiere (sofern überhaupt noch möglich) kastriert werden können. Auch die 3 Babies müssen noch irgendwo Aufnahme finden, aber da werden wir noch versuchen, tatsächlich andere Tierschützer zu finden, da wir weder freie Pflegestellen haben noch weitere Tiere in der Pension unterbringen können.

 

Sie sehen, wir helfen, so gut wir können – das geht aber leider wirklich immer nur mit Ihrer Hilfe und Unterstützung, egal in Form – wir sind dankbar für alles!

Wir bitten Sie herzlichst um Hilfe für unsere Fellies – gern durch Mitgliedschaft (20,00 Euro/Jahr), Patenschaft oder einmalige Spende – JEDER Betrag zählt und ist wichtig. Über unsere Homepage können Sie auch per Paypal spenden, unsere Bankdaten sind für Überweisungen:

ANAA-Katzen Deutschland e.V.

IBAN DE34 4906 0392 0901 4978 00

BIC GENODEM1MND

 

Wenn Sie über unsere Homepage z.B. bei Amazon oder Zooplus bestellen (einfach die Buttons auf der linken Seite unter dem Menü anklicken), bekommen wir für jede hierüber getätigte Bestellung eine Spende, die dann gesammelt einmal vierteljährlich an uns überwiesen wird.

Für unsere zwei behinderten Kaninchen Panchito und Fanta würden wir uns wieder einmal über dicke Decken und Bettwäsche freuen, die beiden sind zwar behindert, aber nicht nage-faul.

 

Panchito                                                  Fanta

 

Am meisten würden wir uns über die Aufnahme eines unserer Tiere freuen, natürlich haben wir auch ganz „normale“ ohne Handicaps und selbst diese finden zur Zeit keine Zuhause. Die Kolleginnen in Spanien und Bulgarien sind verzweifelt, sie müssen immer wieder Tiere ablehnen, da einfach die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, ohne weitere Vermittlungen neue Tiere aufnehmen zu können.

 

Die meisten unserer Vermittlungstiere finden Sie auf unserer Homepage unter

Wir suchen ein neues Zuhause

 

Bitte helfen Sie uns, damit wir helfen können!

 

Von ganzem Herzen mit den besten Grüßen

 Kerstin Ridder


im Namen der spanischen und bulgarischen Kolleginnen und Kollegen

sowie des Teams von ANAA-Katzen Deutschland e.V.

 


 



 


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